Weise: Arbeitslosenzahlen werden sinken

Mut macht in diesen Tagen zum Beispiel auch der Chef der Bundesagentur für Arbeit, kurz BA, Franz-Jürgen Weise. Er geht davon aus, dass die Arbeitslosenzahlen auch bei schwächelnder Wirtschaftslage weiter sinken werden.

Natürlich seien jedoch einige Abstriche zu machen, so wird die Zahl der Arbeitslosen nicht mehr dynamisch sinken.

Angst trotz Teilerfolge

Gerade eben habe ich in den Kieler Nachrichten gelesen, dass eine Umfrage des ZDF Politbarometer ergeben hat, dass 45 Prozent aller Befragten davon ausgehen, dass die deutsche Wirtschaft auf eine Talfahrt geht. Nur 14 Prozent würden den umgekehrten Trend sehen.

Im Juni haben noch 26 Prozent gemeint, dass es mit der deutschen Wirtschaft aufwärts geht. Es gibt aber auch noch positive Meldungen. So meldet der Tagesspiegel, dass die Berliner Industrie entgegengesetzt zum allgemeinen Trend ein Auftragsplus von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen konnte. Doch auch hier ließ der Auslandsabsatz zu wünschen übrig und ist weiter gesunken.

BDI dementiert Rezession

Interessante Gedanken hat da BerlinKontor niedergefasst: Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Werner Schnappauf hat nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen dass es in der momentanen wirtschaftlichen Situation in Deutschland völlig fehl am Platze sei, von einer Rezession zu sprechen.

Die Auftragslage der deutschen Industrie spreche klar dagegen. Nicht zu dementieren sei natürlich, dass das Auftragsvolumen zurück gegangen ist, jedoch sei die Auslastung immer noch überdurchschnittlich hoch, so dass weiter Wachstumshoffnungen durchaus berechtigt seien.

Ich für meinen Teil frage mich dann immer, was an einer Rezession so dramatisch sein solle. Die Wirtschaft tickt nun einmal so, dass es auf und abs gibt. Das ist der normale Gang der Konjunktur. Schnappauf spricht auch genau diesen Punkt an und lehnt Konjunkturprogramme kategorisch ab.

„Deutschland braucht kein konjunkturelles Strohfeuer, das nach kurzem Auflodern nur einen Haufen Asche hinterlässt.“

Bildung, Forschung, Innovation und Infrastruktur seien das Zentrum für Beschäftigung und Wachstum.

Mehr Umsatz für Thürigens Industrie

Ein Bundesland scheint der allgemeinen eher schlechten Auftragslage in der deutschen Industrie Infos trotzen zu können: Thürigens Industrie konnte 13,9 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2008 erlösen und damit der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland trotzen.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, war der Umsatz 9,3 Prozent höher. Ende Juni waren 130 993 Menschen in Thüringer Industriebetrieben beschäftigt, was rund 7.000 Mitarbeiter mehr als noch im Jahr zuvor waren. Wer Interesse an weiteren Informationen zur aktuellen Wirtschaftssituation in Thürigen hat, der kann den gesamten Wirtschaftsreport hier herunterladen.

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Wer sich den Jahreswirtschaftsbericht 2008 bestellen möchte, kann das ab sofort über das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie kostenlos tun. Zur Bestellung einfach hier klicken und danach auf “bestellen”.

Der Jahreswirtschaftsbericht für 2007 (bis zu 10 Exemplare können bestellt werden) wird dann kostenlos per Post zugestellt. Ich habe mir bereits den Bericht bestellt und bin schon gespannt, welche Daten man dort herauslesen kann. Sicherlich eine interessante Sache!

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