Tiefe Rezession droht

Durch die immensen Schäden an den Finanzmärkten kann man nun auch davon ausgehen, dass die deutsche Wirtschaft spätestens im nächsten Jahr in eine tiefe und schwere Rezession rutschen wird. Die Börsen stabilisieren sich zwar im Moment wieder – wenn man mal von den Turbulenzen um die VW Aktie absieht – ist doch davon auszugehen, dass das weltwirtschaftliche Gleichgewicht aus den Fugen geraten wird.

Besonders bedrohlich ist, dass niemand sich in der Lage sieht und sogleich auch fühlt, die US-Ökonomie zu unterstützen. Weder die US-Regierung zur Zeit noch eine Regierung irgendeines anderen großen Industriestaates. Die Globalökonomie wird so, glaubt man einigen Theoretikern, gefährlich in die Tiefe gerissen.

Angesichts der aktuellen Situation ist es wohl ratsam, seine Depots auf verschiedene Industriewerte überprüfen zu lassen. Das ist jedoch sogar in form eines kostenlosen Depotchecks ohne weiteres im Internet möglich. Aufpassen sollte man in dieser Situation mit Investitionen und Anlagewerten aller Art auf jeden Fall, dass sollte nicht genauer erläutert werden müssen. Glaubt man aber zum Beispiel Warren Buffet, so ist dieser Zeitpunkt der ideale Einstiegszeitpunkt für risikofreudige Börsenfreunde. Denn wohl nur selten zuvor waren z.B. Industriewerte so begehrt.

Arbeitslosenzahlen im August gesunken

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit hat vor einem Tag bekannt gegeben, dass es in Deutschland über eine halbe Million weniger Arbeitslose als im August letzten Jahres, insgesamt weniger als 3,2 Millionen Arbeitslose gibt. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist gegenüber dem Vorjahr um fast 600.000 auf 27,45 Millionen gestiegen.

Dass bedeutet, dass es 11% weniger Arbeitslose als noch im Vorjahr gibt – trotz der ganzen Rezession Ängste! Die Arbeitslosenquote liegt damit bei nun 7,6%.

Wer mehr lesen möchte, kann das bei der CDU Bundestagsfraktion, im Mittelstandsblog, hattingen24 oder Geld und Leben tun!

Überangebot an Lehrstellen

Wer gestern den Wirtschaftsteil der FAZ gelesen hat, wird die Nachricht des Tages bereits kennen: In Deutschland wächst wieder die Anzahl der Lehrstellen und das so dramatisch, dass viele Stellen nicht einmal vergeben werden können. Entweder aufgrund mangelnder Qualifikation oder schlicht und einfach deshalb, weil keine genügende Anzahl an Schulabgängern verfügbar sind.

Besonders im Handwerk sei dieser Trend zu spüren. Gerade die in diesen Bereich beliebten Realschüler bleiben den Unternehmen fern. Besonders dramatisch scheint die Lage im Osten der Bundesrepublik zu sein: Dort zeichnet der Trend der Ost-West Wanderung ein noch negativeres geprägtes Bild.

Besonders prekär könnte die Lage werden, wenn man bedenkt, dass im Moment noch in etwa pro Jahr mit 500.000 Schulabgängern zu rechnen ist, in zwei bis drei Jahren diese Zahl jedoch auf deutlich unter 500.000 sinken wird.

Nichts desto trotz finde ich, dass man sich über die gestiegene Zahl der Lehrstellen erst einmal freuen kann, denn schließlich ist das nicht das Normalste der Welt in der doch zunehmend schwerer werdenden wirtschaftlichen Situation.

Weise: Arbeitslosenzahlen werden sinken

Mut macht in diesen Tagen zum Beispiel auch der Chef der Bundesagentur für Arbeit, kurz BA, Franz-Jürgen Weise. Er geht davon aus, dass die Arbeitslosenzahlen auch bei schwächelnder Wirtschaftslage weiter sinken werden.

Natürlich seien jedoch einige Abstriche zu machen, so wird die Zahl der Arbeitslosen nicht mehr dynamisch sinken.

Angst trotz Teilerfolge

Gerade eben habe ich in den Kieler Nachrichten gelesen, dass eine Umfrage des ZDF Politbarometer ergeben hat, dass 45 Prozent aller Befragten davon ausgehen, dass die deutsche Wirtschaft auf eine Talfahrt geht. Nur 14 Prozent würden den umgekehrten Trend sehen.

Im Juni haben noch 26 Prozent gemeint, dass es mit der deutschen Wirtschaft aufwärts geht. Es gibt aber auch noch positive Meldungen. So meldet der Tagesspiegel, dass die Berliner Industrie entgegengesetzt zum allgemeinen Trend ein Auftragsplus von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen konnte. Doch auch hier ließ der Auslandsabsatz zu wünschen übrig und ist weiter gesunken.

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