30 Milliarden Euro Schaden durch Produktpiraterie

Der Schaden in Höhe von 30 Milliarden Euro (30.000.000.000 Euro), der der deutschen Industrie und Wirtschaft jährlich durch Produktpiraterie entsteht ist nicht gerade ein “Pappenstiel”.

Die 1995 gegründete Vereinigung zur Bekämpfung von Produktpiraterie e.V. stellte heute morgen eine neue Studie zur Analyse von wirtschaftlichen Schäden durch Produktpiraterie vor. Besonders die Unternehmen in München gefolgt von denen aus Köln, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart leiden unter der Piraterie.

Das liegt vor allen Dingen daran, dass in München viele bekannte Sporthersteller und Technikfirmen ansässig sind, deren Produkte besonders häufig kopiert werden. Besonders interessant ist auch die Information, dass allein am Frankfurter Flughafen im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres über 350.000 gefälschte Produkte sichergestellt wurden. Die Produktpalette reicht von gefälschten Uhren und Sportartikeln bis hin zu kopierten Motorsägen.

Neben den 30 Milliarden Euro schaden, so der Verein, hätte Deutschland die Produktpiraterie auch rund 70.000 Arbeitsplätze gekostet.

Ich selbst habe vor einigen Jahren eine Facharbeit zum Thema Produktpiraterie verfasst und bin zum selben Ergebnis gekommen, dass die weltweit praktizierte Produktpiraterie einen immens großen Schaden nach sich zieht. Produktpiraterie ist nur sehr schwer zu bekämpfen, da Firmen, die geschlossen werden nur wenig später woanders wieder öffnen. Ein Umdenken muss in erster Linie beim Verbraucher erfolgen.

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