Michael Stoll – ein Unternehmer-Porträt
Michael Stoll hat 1988 seinen Abschluss an der Universität in Essen zum Diplom-Kaufmann gemacht. Danach begann er mit seiner Tätigkeit in der betriebswirtschaftlichen Abteilung der DEUTAG in Köln noch in demselben Jahr. Zwei Jahre später wurde Stoll dann Leiter des Controllings der DEUTAG-REMEX-Gruppe in Duisburg. 1994 übernahm Stoll dann sogar die Geschäftsführung der B+R Baustoff-Handel und Recycling GmbH und anschließend noch weitere Geschäftsführerpositionen innerhalb des B+R-Verbundes. 2001 dann wird Stoll dann Geschäftsführer bei Deutschlands führendem Aufbereiter für mineralische Reststoffe, der REMEX Mineralstoff GmbH. Seine Funktionen in Verbänden sind vielseitig: In der BRB Bundesvereinigung fungiert Stoll als Vorsitzender. Zudem ist er Präsident der F.I.R. und im Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes der Deutschen Kies- und Sandindustrie.
REMEX Mineralstofff GmbH
Die REMEX Mineralstoff GmbH hat sich auf die Produktion hochwertiger Recycling-Baustofffe spezialisiert. Diese sind heutzutage wichtiger denn je für Deutschland und Europa. Das Unternehmen ist ein absoluter Spezialist in der Bewegung und Verarbeitung großer Mengen mineralischer Materialien und das seit über 30 Jahren. Die Ressourcenschonung und der Umweltschutz steht dabei an erster Stelle mit dem Ziel, die Nachhaltigkeit für die Gegenwart und Zukunft zu bewahren. In den Bereichen Baustoffproduktion, Mineralstoffentsorgung und Sanierungsservice fungiert REMEX als Spezialdienstleister innerhalb der REMONDIS-Gruppe. Als eines der größten Unternehmen der Wasser- und Kreislaufwirtschaft erwirtschaftete REMONDIS mit 18.600 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 5,3 Milliarden Euro.
Bundesvereinigung für Recycling-Baustoffe
Die Bundesvereinigung für Recycling-Baustoffe vertritt die Interessen der Recycling-Baustoff-Industrie und dass deutschlandweit. Die BRB setzt sich für die Qualitätsstandards ein, sie sowohl umwelt- als auch praxisgerecht sind. Das Ziel ist eine möglichst hochwertige Wiederverwertung und Verwertungsquote von Recycling-Baustoffen. Die BRB arbeitet am Ausbau eines von Nachhaltigkeit geprägten Stoffkreislaufes im Bauwesen. Der Schutz der natürlichen und somit endlichen Ressourcen steht ganz klar im Vordergrund. Gesellschaftspolitische, technische und administrative Rahmenbedingungen müssen deshalb laut BRB im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung ausgebaut werden. Dafür ist besonders der direkte Draht zur Bauwirtschaft, der Wissenschaft, zu Ministerien und Umweltorganisationen besonders wichtig.
Die F.I.R.
Das Recycling- von Bau- und Abbruchabfällen ist nicht länger Sache der einzelnen Länder. Die Fédération Internationale du Recyclage (F.I.R.) wurde im Jahr 1990 gegründet und repräsentiert den europäischen Dachverband der Recyclingverbände. Die Arbeit richtet sich auf die konsequente Anhebung des Niveaus für das Recycling von Bau- und Abbruchabfällen und eine höhere Qualität von Recycling-Produkten. Die Entwicklung und weiterführende Integration von Ökologie und Ökonomie kennzeichnen das Interesse der F.I.R. Die Vermittlung von Wissen und Fachkenntnis zwischen Mitgliedern und anderen Beteiligten mit Interesse an Recycling von Bau- und Abbruchabfällen ist ein weiteres wichtiges Bestreben. Die Mitglieder der F.I.R. Sind nationale Recycling-Firme und Recycling-Verbände.
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